Simple-ID-Projekt in den Alters- und Pflegeheimen des Kantons Freiburg – Tätigkeitsbericht und Ergebnisse 2025

Abstract

Das Projekt Simple-ID bezweckt, verschiedene Dienstleistungen zu entwickeln und zu implementieren, um Deprescribing in die Routineversorgung der APH zu integrieren. 

Diese Deprescribing-Dienstleistungen zielen auf das Absetzen oder die Dosisreduktion potenziell unangemessener Medikamente (Potentially Inappropriate Medications, PIMs) ab, d. h. von Medikamenten, deren Nutzen im Verhältnis zu ihren tatsächlichen oder potenziellen unerwünschten Wirkungen nicht vorhanden oder unzureichend ist.

Die zur Umsetzung dieser Dienstleistungen entwickelten Strategien stützen sich auf klinische Studien, welche deren Wirksamkeit und Sicherheit bestätigt haben, sowie auf die Erkenntnisse aus einem im Kanton Waadt durchgeführten Pilotprojekt.